





Die Serie „Ballhaus Watzke Ensemble vom Pieschener Elbufer“ umfasst zwölf Mixed‑Media‑Arbeiten – semi‑abstrakte Aquarelle. Entstanden sind sie im September ’26 aus meiner Faszination für Architekturensembles, die sich organisch an Flusslandschaften anschmiegen.
Beim Ballhaus Watzke fiel mir auf, dass seine schönere, neorenaissance‑anmutende Giebelseite nicht zum Fluss zeigt, sondern zur Leipziger Straße. Zum Elbufer hin wirkt das Gebäude dagegen eher nüchtern, geometrisch, fast zurückhaltend.
Ich frage mich, warum das so ist – warum ein Haus, das für viele ältere Dresdner noch ein klangvoller Name für rauschende Tanznächte ist (Tango in den 90ern!), seine repräsentative Seite nicht dem Fluss, sondern der Straße zuwendet.