„Je schwerer die äußeren Umstände, desto leichter soll meine Kunst sein.“

Über „Kunst für Resilienz“, 04-26
In meinem still-expressiven Schaffensprozess entstehen durch sinnlich-leichtes Material wie Kohle und Wasserfarben Bilder, die meine Verletzlichkeit in dieser brand-bedrohten Welt unter Leichtigkeit zu verbergen suchen, um mich so zu besänftigen.
Die unbefangene Suche nach Ausdruck entlang der Grundelemente jedes ästhetischen Gestaltens wird so – ungewollt und doch zum Glück – zum „Akt der Resilienz“.
Skizzenkunst: „Das perfekte Unperfekte, 03-26

Die Skizze ist der direkte Dialog zwischen meinem Auge und meiner Hand – die unverwischte Spur meines kreativen Prozesses. Ihr flüchtiger Charme, ihr bewusstes Nicht-Fertig-Sein, lädt dich Betrachtenden ein, dein Bild im Eigenen zu vollenden.
Meine Skizzen zeigen nicht, was ich wahrnehme, sondern WIE ich die Welt sehe. Dadurch werden sie zu intimen Zeugnissen meiner selbst.
Teile des Bildes bleiben weiß, damit es atmen kann. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche. Arbeits-Geschwindigkeit und das Vertrauen in den ersten Strich helfen mir, mich nicht in Details zu verlieren. Durch die unmittelbare Berührung mit dem Material – Kohle, Blei, Grafit, Kreiden, Pastel, Tinte, Aquarell – und mit dem Papier entsteht eine faszinierende sinnliche Dimension des Schaffens. Mehr Skizzen ->>
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Nature and Abstraction
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Natur, Pigmente, Wasser – und der Zufall.
Mein kreativer Prozess ist eine Reise durch Abstraktion von der erlebten Natur. Wasser und Pigmente erlauben mir, das Wesentliche eines Moments unmittelbar festzuhalten: Bewegung, Stimmung, Atmosphäre, Essenz. Ich arbeite in Serien und immer in situ – nach der echten Natur,
Ich male oft schneller, als ich denken kann. Das ist Absicht: Ich möchte meine Intuition „anzapfen“ – alla prima, impulsiv, ungeduldig, lebenshungrig – Malen kann mir ein Rausch sein.
Die entstehenden Bildserien begleiten und lehren mich lange, doch entscheidend ist der sinnliche Akt des Schaffens. Es ist wie Seiltanzen: jederzeit kann ich fallen, und doch stehe ich wieder auf und beginne neu. Ein Spiel – allenthalben belanglos für die Welt, aber für mich im Moment alles.
Es entstehen keine klassischen „Gemälde“, sondern Momentaufnahmen des Fließenden: in Skizzenbüchern, auf Servietten, Papptellern, im Sand – manchmal auch auf besonderen Papieren. Doch das ist eine eigene kleine Welt sind.
Evoking Landscapes
->Evoking Landscapes ->
Anders als in der europäischen Landschaftsmalerei, in der spätestens seit der Renaissance die lineare Perspektive, der „Blick aus dem Fenster“, als Bezugspunkt der galt beruht die asiatische Tradition in der auf der CIRCUMSPECKTIVE. Das Auge sammelt sich hier nicht in einem Fluchtpunkt in der Ferne, sondern der Mensch als Ganzes tritt ein in den Raum. … zum Beitrag ->
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