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flora en guerra

Über „Flora en Guerra“

„Die Natur ist die größte Künstlerin“ … das hab ich lange geglaubt. Aber die Natur macht keine Kunst – sie tut einfach, folgt einem Naturgesetz. Das klug und schön gestaltete Kleid, das sich unsere Fauna entwirft, ist einfach ihre Art zu überleben. Dabei ist sie immer im Kampf: um Licht, um Wasser, um Raum, um Nahrung. Sie breitet sich aus, sie okkupiert, verteidigt sich, versteckt sich, simuliert, bildet Partnerschaften … sie passt sich an. Jedes Molekül in der Natur giert danach, zu über-leben und Leben weiterzugeben.

Aber wenn die Natur sich ständig in einem existentiellen Kriegszustand befindet, warum sollte ich als Künstler dann nach dieser und in dieser Natur arbeiten? Ist sie nicht ein denkbar schlechtes Beispiel für die Menschen? Vielleicht lese ich es so: Hier ist ein Mensch, der sich mit künstlerischen Mitteln der Welt um sich vergewissert, die wiederum die Grundlage seines Lebens ist, extern wie intern. Ein Wechselspiel also mit zwei Überlebenden, wenn es gut ausgeht. uk

About „Flora en Guerra“

„Nature is the greatest artist“ … I believed that for a long time. But nature does not make art – it simply does, following a natural law. The cleverly and beautifully designed dress that our flora creates for itself is simply its way of surviving. Mother nature is always in fight for light, for water, for space, for food. It spreads out, it defends, it hides, it simulates, it forms partnerships … it adapts. Every molecule in nature strives to live and pass on life.

But if nature is constantly in a state of war, then why should I as an artist work according to this nature and in this nature at all? Isn’t it quite a bad example for human beings? In conclusion, perhaps I read it this way: here is a human being who uses artistic means to make himself aware of the world in and around him – including the flora, which is, after all, the basis of his life. An interplay, then, with two survivors, if it ends well. uk

nature sketching

… das war mein Herbst am Darsser Bodden ’21, Flach und ruhig ist das Land, Wasser nie weit. Schafe, Schilf und Surfer allerorten …

my little break through this fall 21 – nondescriptly but „hello“: intuitive, essential brush strokes, light and secure – as the asians showed us for centuries
herbstmorgen am bodden
hütten am wasser
flachlandschaft hinterm zaun
bootsanleger im abendrot
norddorf
at the river
air fight

look those tourists
tempest approaching
tempest
strandkoerbe